La Sapata Aligoté
VPE 6 × 0.75 l
Art. Nr.:
1246
Foodpairing
Passt zu Salat und hellem Fleisch
Fakten
| Jahrgang | 2024 |
|---|---|
| Land | Rumänien |
| Anbaugebiet | Podgoria Sarica Niculitel |
| Winzer | Crama Delta Dunarii |
| Qualität | DOC Podgoria Sarica Niculitel |
| Rebsorten | Aligoté |
| Geschmack | trocken |
| Alkohol | 12.5 % |
| Restzucker | 0.9 g/l |
| Säure | 4.84 mg/l |
| Gesamtschwefel | 20.4 mg/l |
| Zertifizierung | EU-Bio |
| Mehrweg | Nein |
| Artikel-Nr. | 1246 |
| EAN | 5940597222001 |
Produktinformationen "La Sapata Aligoté"
Aligoté (100%)
Da ist Musik im Glas! Birne, Mirabelle, Quitte - ein Früchtekorb ohne jegliche Aufdringlichkeit oder Bonbonaromen. Zart-cremige Textur, fein und lang, mit sonnigem Charakter, dabei herrlich leicht mit ein wenig Stachelbeere und grünem Tee.
| Geschmack: | trocken |
|---|---|
| Land: | Rumänien |
| Rebsorten: | Aligoté |
| Weinregion: | Podgoria Sarica Niculitel |
Hersteller "Crama Delta Dunarii"
Crama Delta Dunarii ist eins der wenigen bio-zertifizierten Weingüter in Rumänien. Aufgrund der agrarpolitischen Strukturen des ehemals sozialistischen Landes gibt es nur in sehr geringem Maße Weinbau, der den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Landbevölkerung entspricht. Nachhaltige und umweltgerechte Landwirtschaft steckt nach wie vor in den Kinderschuhen bzw. steht gänzlich abseits der Lebensrealität in der rumänischen Agrarwirtschaft.
Fährt man durch die Landschaft im Osten des Landes nahe der Schwarzmeerküste, quert man teilweise terrassierte Hügellandschaften. Hier wurden früher im Staatsbesitz befindliche Rebflächen bewirtschaftet. Soweit das Auge reicht, erstrecken sich nicht weiter gegliederte, riesige Parzellen. Kaum vorstellbar, dass so ‚lieblos’ Wein angebaut werden konnte. Aktuell liegen wesentliche Anteile dieser Rebanlagen brach und sind vollständig verwildert.
Die kulturellen Verbindungen zwischen Rumänien und Italien waren schon seit langen Jahren intensiv, gerade im Weinbau hat sich saisonale Arbeitsmigration etabliert. Nach Öffnung der politischen und soziokulturellen Grenzen begannen vereinzelt französische, italienische und chinesische Weingüter, in den nun ‚freien’ Wirtschaften des Balkans zu investieren. Dieser Schritt kann kritisch betrachtet werden, aber ein solcher Schritt kann auch mit sehr verschiedenem Gestus und Konzept erfolgen.
Das Projekt Crama Delta Dunarii von unseren langjährigen Freunden und Partnern im Team des umbrischen Önologen Roberto di Filippo ist ein Gemeinschaftsprojekt unter Beteiligung der lokalen Dorfbevölkerung und Roberto Pieroni, einem Freund, der in Rumänien lebt. Er ist das ständige Bindeglied zwischen Italien und Rumänien und kümmert sich um Organisation und die Vermarktung in Rumänien. Roberto di Filippo ist der Weinmacher und sichert das ökologische (z. T. biodynamische) Management. Der kleine, neu erbaute Weinkeller liegt am Rande des Örtchens Somova in der Provinz Tulcea. Viele der terrassierten Rebflächen bieten einen weiten Blick auf das von Flussläufen durchzogene Naturschutzgebiet des Donaudeltas. Es sind nur wenige Kilometer bis zum Meer, auf der gegenüberliegenden Seite der Donau liegt bereits die Ukraine.
Die mittlerweile 24 ha Rebfläche des 2011 gegründeten Weingutes sind zum großen Teil mit den dortigen Rebsorten bepflanzt. Daher zeigt der Rebspiegel in unserer Hemisphäre eher unbekannte und autochthone Rebsorten wie Fetească Regală, Fetească Neagră, Blauer, Rkatsiteli und Băbească Neagră und nur wenige internationale Sorten wie Riesling, Aligoté, Merlot, Sangiovese und Cabernet Sauvignon. Das Anliegen, die biologische Landwirtschaft zu verbreiten, Umweltbewusstsein zu kommunizieren und dabei sozial und ethisch zu agieren, steht im Vordergrund. Der typisch rumänische Weinstil soll weiter entwickelt werden und einen eigenständigen, wertigen Charakter darstellen. Im Weingut wird weitestgehend auf Maschinenarbeit verzichtet. Dafür werden neben Handarbeit auch wieder Pferde angespannt. Die Arbeit mit Pferden ist aber nicht nur romantische Nostalgie, sondern effizient und kostengünstig. Das Nutztier wird z. B. vor einen modernen Alupflug gespannt, der eine ähnliche Arbeitsgeschwindigkeit wie mit Maschinen erlaubt, aber ohne den Boden übermäßig durch Verdichtung zu strapazieren. In den letzten 2 Dekaden lagen die Weinberge meist brach und wurden nicht mit Pestiziden und chemischem Dünger belastet. Für Rumänien bietet sich biologischer Weinbau auch aus Kostengründen an, da die Kosten in Bezug zum Ertrag mittelfristig letztlich gleich sind wie im konventionellen Weinbau. Als Fundament ihres Engagements ist Roberto und seinen Mitstreiter:innen der menschliche Aspekt sehr wichtig. In der Region, wo Armut, Arbeitslosigkeit und oft damit einhergehende Krankheiten wie Alkoholismus große Probleme darstellen, ist es eine Herausforderung und ein intensiver Prozess, ein eigenständiges und kompetentes rumänisches Weingutsteam zu bilden. Roberto liebt Menschen und soziale Herausforderungen dieser Art.
Wir verfolgen von Beginn an und auch in den kommenden Jahren dieses Projekt solidarisch und freuen uns über die interessanten und schmackhaften Weine und haben intensive Erinnerungen an die feinen regionalen Fischgerichte, die uns in den Familien in Somova im Donaudelta zubereitet wurden.
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Zertifizierungen
EU-Bio
La Sapata Aligoté
Foodpairing
Passt zu Salat und hellem Fleisch
VPE 6 × 0.75 l
Art. Nr.:
1246
Fakten
| Jahrgang | 2024 |
|---|---|
| Land | Rumänien |
| Anbaugebiet | Podgoria Sarica Niculitel |
| Winzer | Crama Delta Dunarii |
| Qualität | DOC Podgoria Sarica Niculitel |
| Rebsorten | Aligoté |
| Geschmack | trocken |
Fakten
| Alkohol | 12.5 % |
|---|---|
| Restzucker | 0.9 g/l |
| Säure | 4.84 mg/l |
| Gesamtschwefel | 20.4 mg/l |
| Zertifizierung | EU-Bio |
| Mehrweg | Nein |
| Artikel-Nr. | 1246 |
| EAN | 5940597222001 |
Produktinformationen "La Sapata Aligoté"
Aligoté (100%)
Da ist Musik im Glas! Birne, Mirabelle, Quitte - ein Früchtekorb ohne jegliche Aufdringlichkeit oder Bonbonaromen. Zart-cremige Textur, fein und lang, mit sonnigem Charakter, dabei herrlich leicht mit ein wenig Stachelbeere und grünem Tee.
| Geschmack: | trocken |
|---|---|
| Land: | Rumänien |
| Rebsorten: | Aligoté |
| Weinregion: | Podgoria Sarica Niculitel |
Hersteller "Crama Delta Dunarii"
Crama Delta Dunarii ist eins der wenigen bio-zertifizierten Weingüter in Rumänien. Aufgrund der agrarpolitischen Strukturen des ehemals sozialistischen Landes gibt es nur in sehr geringem Maße Weinbau, der den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Landbevölkerung entspricht. Nachhaltige und umweltgerechte Landwirtschaft steckt nach wie vor in den Kinderschuhen bzw. steht gänzlich abseits der Lebensrealität in der rumänischen Agrarwirtschaft.
Fährt man durch die Landschaft im Osten des Landes nahe der Schwarzmeerküste, quert man teilweise terrassierte Hügellandschaften. Hier wurden früher im Staatsbesitz befindliche Rebflächen bewirtschaftet. Soweit das Auge reicht, erstrecken sich nicht weiter gegliederte, riesige Parzellen. Kaum vorstellbar, dass so ‚lieblos’ Wein angebaut werden konnte. Aktuell liegen wesentliche Anteile dieser Rebanlagen brach und sind vollständig verwildert.
Die kulturellen Verbindungen zwischen Rumänien und Italien waren schon seit langen Jahren intensiv, gerade im Weinbau hat sich saisonale Arbeitsmigration etabliert. Nach Öffnung der politischen und soziokulturellen Grenzen begannen vereinzelt französische, italienische und chinesische Weingüter, in den nun ‚freien’ Wirtschaften des Balkans zu investieren. Dieser Schritt kann kritisch betrachtet werden, aber ein solcher Schritt kann auch mit sehr verschiedenem Gestus und Konzept erfolgen.
Das Projekt Crama Delta Dunarii von unseren langjährigen Freunden und Partnern im Team des umbrischen Önologen Roberto di Filippo ist ein Gemeinschaftsprojekt unter Beteiligung der lokalen Dorfbevölkerung und Roberto Pieroni, einem Freund, der in Rumänien lebt. Er ist das ständige Bindeglied zwischen Italien und Rumänien und kümmert sich um Organisation und die Vermarktung in Rumänien. Roberto di Filippo ist der Weinmacher und sichert das ökologische (z. T. biodynamische) Management. Der kleine, neu erbaute Weinkeller liegt am Rande des Örtchens Somova in der Provinz Tulcea. Viele der terrassierten Rebflächen bieten einen weiten Blick auf das von Flussläufen durchzogene Naturschutzgebiet des Donaudeltas. Es sind nur wenige Kilometer bis zum Meer, auf der gegenüberliegenden Seite der Donau liegt bereits die Ukraine.
Die mittlerweile 24 ha Rebfläche des 2011 gegründeten Weingutes sind zum großen Teil mit den dortigen Rebsorten bepflanzt. Daher zeigt der Rebspiegel in unserer Hemisphäre eher unbekannte und autochthone Rebsorten wie Fetească Regală, Fetească Neagră, Blauer, Rkatsiteli und Băbească Neagră und nur wenige internationale Sorten wie Riesling, Aligoté, Merlot, Sangiovese und Cabernet Sauvignon. Das Anliegen, die biologische Landwirtschaft zu verbreiten, Umweltbewusstsein zu kommunizieren und dabei sozial und ethisch zu agieren, steht im Vordergrund. Der typisch rumänische Weinstil soll weiter entwickelt werden und einen eigenständigen, wertigen Charakter darstellen. Im Weingut wird weitestgehend auf Maschinenarbeit verzichtet. Dafür werden neben Handarbeit auch wieder Pferde angespannt. Die Arbeit mit Pferden ist aber nicht nur romantische Nostalgie, sondern effizient und kostengünstig. Das Nutztier wird z. B. vor einen modernen Alupflug gespannt, der eine ähnliche Arbeitsgeschwindigkeit wie mit Maschinen erlaubt, aber ohne den Boden übermäßig durch Verdichtung zu strapazieren. In den letzten 2 Dekaden lagen die Weinberge meist brach und wurden nicht mit Pestiziden und chemischem Dünger belastet. Für Rumänien bietet sich biologischer Weinbau auch aus Kostengründen an, da die Kosten in Bezug zum Ertrag mittelfristig letztlich gleich sind wie im konventionellen Weinbau. Als Fundament ihres Engagements ist Roberto und seinen Mitstreiter:innen der menschliche Aspekt sehr wichtig. In der Region, wo Armut, Arbeitslosigkeit und oft damit einhergehende Krankheiten wie Alkoholismus große Probleme darstellen, ist es eine Herausforderung und ein intensiver Prozess, ein eigenständiges und kompetentes rumänisches Weingutsteam zu bilden. Roberto liebt Menschen und soziale Herausforderungen dieser Art.
Wir verfolgen von Beginn an und auch in den kommenden Jahren dieses Projekt solidarisch und freuen uns über die interessanten und schmackhaften Weine und haben intensive Erinnerungen an die feinen regionalen Fischgerichte, die uns in den Familien in Somova im Donaudelta zubereitet wurden.
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EU-Bio