Es gibt viele Gründe, warum wir Biowein lieben, denn Biowein ist anders!
Unsere Bio-Winzerinnen und -Winzer pflegen ihre Weinberge im Einklang mit der Natur. Durch Begrünung und Artenvielfalt bleibt der Boden fruchtbar, Erosion wird vermieden und Nützlinge unterstützen auf natürliche Weise den Pflanzenschutz.
Chemische Mittel werden konsequent vermieden. Stattdessen kommen pflanzliche Präparate, Tonerde oder Algenextrakte zum Einsatz. Kupfer und Schwefel sind nur in streng begrenzten Mengen erlaubt. Die Reben bilden tiefe Wurzeln und nehmen dadurch mehr charakteristische Stoffe aus dem Boden auf. Das verleiht dem Wein seinen typischen Terroir-Geschmack.
Die Trauben werden von Hand gelesen und sorgfältig selektiert. So entstehen lebendige, reine Weine von hoher Qualität. Auch im Keller wird so natürlich wie möglich gearbeitet. Auf synthetische Zusätze und gentechnisch veränderte Mittel wird verzichtet. Schwefel wird nur minimal eingesetzt, um die Aromen zu bewahren und die Haltbarkeit zu sichern.
Das Ergebnis ist ein Wein, der Herkunft, Klima und Handwerk unverfälscht zum Ausdruck bringt.
Bio-Wein hat den längeren Atem
Unsere Bio-Winzer:innen denken bereits an die Zukunft und wollen deshalb ein natürliches Ökosystem erhalten – Artenvielfalt durch Begrünung erhält die Fruchtbarkeit des Bodens und seinen Ausdruck im Wein.
Bio-Wein ist Artenschutz
Pflanzenvielfalt lockt Nützlinge an die als natürliche Schädlingsbekämpfer z. B. gegen den Traubenwickler oder andere unwillkommene Gäste dienen. So wird nicht zuletzt der Aufwand und Einsatz von Pflanzenschutzmittel reduziert!
Bio-Wein ist Maßarbeit
Erst sehen, dann handeln – niemals nur Routine! Durch genaue Beobachtung aller äußeren Einflüsse wie Wetter, Pilzbefall und Schädlingsbefall können durch präventive Arbeit mit natürlichen Spritzbrühen und mechanischen Methoden die Nützlinge geschützt und die Rebe gestärkt werden.
Bio-Wein ist Landschaftsschutz
Pilzbefall behandeln Bio-Winzer:innen u. a. mit gut abbaubaren Präparaten aus Tonerde oder Algenextrakten. Wenn es nicht vermeidbar ist, auch mit Kupfer- und Schwefelpräparaten. Diese dürfen im Bio-Weinbau allerdings nur in streng limitierten Mengen eingesetzt werden. Das Credo der guten fachlichen Praxis – so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Bio-Wein ist Wasserschutz
Mit der Verminderung der Erosion durch lockere Pflanzendecken sowie dem Verzicht auf chemische Mittel verringert sich die Ausspülung der Böden und die Grundwasserbelastung wesentlich – eine landwirtschaftliche Verantwortung!
Bio-Wein ist authentisch
Und das schmeckt man auch! Ein mit natürlichen Mitteln gemachter Wein spiegelt in besonderem Maße sein Terroir wider: den Boden, die Lage, Klima und Mikroklima, die Art und Weise, wie die Reben gepflegt werden. Reben, die ihre Nährstoffe nicht aus den obersten Erdschichten durch Kunstdünger beziehen, bilden besonders tief reichende und verzweigte Wurzeln aus. Das verrät uns viel über seine Herkunft.
Bio-Wein ist Handarbeit
„Guter Wein wird im Weinberg gemacht“, weitgehend in mühevoller Handarbeit. Das ist das Prinzip unserer Biowinzer:innen und sie arbeiten und entwickeln ihre Weine im Weinkeller so natürlich wie möglich. Selbstverständlich wird auf synthetische chemische Zusätze und genetisch manipulierte Mittel konsequent verzichtet.
Bio-Wein ist sparsam
War das Lesegut in perfektem Zustand, kann bei der Anlieferung der Trauben oft auf die Zugabe von Schwefelsäure verzichtet werden. Während der Lagerung und vor der Abfüllung ist es allerdings meist unumgänglich, dem Wein etwas Schwefelsäure zuzuführen um frühzeitige Oxidation zu vermeiden. So werden Aromen erhalten, eine Farbveränderung vermieden und Bakterienproduktion unterbunden. Die erlaubte Gesamtschwefelmenge ist bei Biowein wesentlich geringer als in konventionellem Wein und soweit möglich wird ganz auf die Zugabe von Schwefel verzichtet.
Bio-Wein ist ehrlich
Wo Bio draufsteht ist auch Bio drin. VivoLoVin und die WeinWerke Bremen werden regelmäßig von der Kontrollstelle „Prüfgesellschaft ökologischer Landbau“ mit der Kontrollstellennummer DE-ÖKO-007 gemäß der aktuell gültigen Verordnung nach der VO EG Nr. 2018/848 dem Öko-Kontrollverfahren unterzogen. Bei diesen regelmäßigen Kontrollen wird auch die Zertifizierung der Arbeitsweise nach den demeter-Richtlinien vorgenommen.