„La Lastra“ ist nicht nur der Name eines Weingutes sondern ein “landwirtschaftliches Lebensprojekt”, das in den frühen achtziger Jahren geboren wurde. Damals noch zwanzigjährig, gerade mal einen Abschluss der Landwirtschaftlichen Hochschule im Alto Adige in der Tasche, verschlug es Nadia Betti und Renato Spanu nach San Gimignano, um das Studium in Weinbau und Önologie weiterzuführen.
Die hügelige Landschaft in der Gegend von Siena ist reich an Geschichte, Schönheit und Authentizität. Die beiden beschließen, dass nachhaltiger Weinbau zu einer Lebensaufgabe werden könnte. 1994 haben Renato und Nadia zusammen mit dem Bruder Christian Betti und zwei Freunden das Projekt „La Lastra“ gegründet. Das Ziel: Herstellung von umweltverträglichen Qualitätsweinen, die reiner Ausdruck des Gebiets, aus dem sie entstehen, sein sollen.
Heute, nach fast 30 Jahren, unterhält „La Lastra“ zwei unterschiedliche Produktionsstätten: 7 ha Weinberge in der Gemeinde von San Gimignano mit dem Fokus auf den berühmten Vernaccia di San Gimignano und 23 ha in der Gemeinde von Siena, von denen 7 ha für den Weinbau genutzt werden und weitere 7 ha Olivenhaine sind. Diese Flächen befinden sich unmittelbar neben dem historischen Zentrum Sienas.
Mit der Leidenschaft, Landwirtschaft aus freier Wahl und nicht aus Zwang betreiben zu können, kümmern wir uns um die Weinberge und Olivenhaine nach den Regeln des ökologischen Landbaus. Alle unsere roten Trauben werden im alten und wunderschönen Keller von Marciano bei Siena vinifiziert, während in San Gimignano, die Trauben für den “Vernaccia di San Gimignano” angebaut und vinifiziert werden.
Vor den Toren Sienas befindet sich der landwirtschaftliche Betrieb und der “Agriturismo Marciano”, ein Refugium, in dem sich in den antiken Gebäuden ein Weinkeller, die landwirtschaftlichen Maschinen und eben der “Agriturismo” befinden. Ein Refugium für Ruhe suchende Gäste aber auch für die wilden Tiere (Wildschweine, Füchse, Hasen, Rehe und Fasane) in einem Naturschutzgebiet, das frei ist von Jägern und Pestiziden.