Winzerportrait

Azul y Garanza / Navarra / Spanien

Maria Belzenegui , Dani Sanchez & Fernando Belzenegui – Bunte Vielfalt

 

Vor über 10 Jahren begannen Maria & Dani, in der alten Cooperative von Carcastillo Wein zu machen. Die Trauben kamen von einigen Traubenbauern aus den umliegenden Dörfern und den eigenen grad mal 2 ha Cabernet und Merlot am Rande der Bardenas Reales.

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Unser intelligentes Sortiment

Was der Handel wirklich braucht

20 Jahre Erfahrung und die Konzentration auf die Bedürfnisse unserer Kunden haben unser Sortiment entstehen lassen: etwa 450 reine Weine, die mit dem Mut zur gezielten Auswahl intelligent zu einem Profi - Sortiment zusammengestellt sind.
Mit Exklusivem, mit Bewährtem, aber immer wieder auch mit Avantgardistischem und, selbstverständlich, auch mit Günstigem.

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Lorbeerkranz trifft Weinrebe

Spitzenwinzer. Ausgezeichnet!

Unsere Winzer gehören zu den erfolgreichsten der Branche. Jung - dynamische und alteingesessene, knackige und kauzige, versessene und vergessene, fleißige und geniale Winzerinnen und Winzer: mit großem Respekt vor der Natur und viel Engagement am Berg und im Keller haben sie in den letzten Jahren den Biowein zu Spitzenbewertungen geführt.
Die hohe Zahl international prämierter Weine im VivoLoVin – Sortiment singt ihnen immer mehr Loblieder. Und wir sind froh, solche Winzerinnen und Winzer unter uns zu haben.

 

 

 

BioOst

19.04.2015
Vorbeikommen - Schauen - Schmecken - Schnacken!

Auf unseren Tresen und Tischen präsentieren wir: neue Weine  u.a. aus Portugal, Spanien und Frankreich & frische neue Jahrgänge.

Wir bieten ein attraktives Messeangebot und profitieren Sie am Messetag vom Neulistungsrabatt!
San Vicario Feinkost aus Italien bietet auf dem gemeinsamen Messestand Olivenöle, Pastaspezialitäten, Antipasti und weitere Feinköstlichkeiten an.

 

NEWS

Reiseimpressionen - Wetterkapriolen 2014

Unersetzbar sind die Reisen zu den Weingütern zwischen September und Weihnachten. Nach und nach werden alle wichtigen Regionen besucht und wir entdecken die jungen Schätze in den Weinkellern. Nicht selten begegnen wir den jungen Weinen das erste Mal wenn es in den Fässern noch kräftig blubbert und in den Dörfern nach Trester und Hefen duftet. Nicht einfach zu diesem Zeitpunkt schon die Zukunft des Weines zu beurteilen und eine Idee vom Geschmacksbild zu bekommen. Da hilft die meist langjährige Beziehung zu Winzern und Weingütern in der Einschätzung.

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Vivo lovin'

Unsere Liebe zu reinen Weinen

Reine Weine entstehen im Einklang mit der Natur, mit Respekt und in Freundschaft, mit Fairness und in Partnerschaft, mit Erfahrung und durch Neugier. Heute wie im Jahr 1988 gilt es Ökologie, Önologie und Ökonomie nachhaltig und genussvoll in Einklang zu bringen. Durch unsere Liebe zu den reinen Weinen werden für unsere Kunden, für die Kunden unserer Kunden, für die Winzer und für unsere Umwelt reine Weine zur reinen Freude.

Wein des Monats

DiT Celler – Cabirol negre 2011 – DO Montsant

El Masroig, Catalunya, Spanien

Cabirol negre 2011 – komplex muss nicht kompliziert sein!

Etwas südlich von Tarragona, hinter den Bergen der Sierra de Montsant, liegt das gleichnamige Weinanbaugebiet DO Montsant.

Es umschließt nahezu ringförmig das berühmte Anbaugebiet Priorato. Seine sandigen und kalkhaltigen Böden sowie die kühlenden Winde vom Mittelmeer verleihen den Weinen ihre Frische und ihre markante Säure.
Auf 400-600 Meter Höhe stehen die 20-35 Jahre alten Reben, aus deren Beeren, je 50% Tempranillo und Garnatxa, der Cabirol negre gekeltert wird. Ehe er in die Flasche kommt, reift er 5 Monate in französischen und amerikanischen Barriques.

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Marken machen Märkte.

Wir machen Marken

Der Bioweinmarkt wächst. Das bietet Chancen. Durch zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck wird der Markt aber auch schwieriger. Hier werden starke Marken immer wichtiger. Mit unseren ambitionierten Winzern entwickeln wir seit vielen Jahren immer wieder eigenständige Marken, mit denen sich unsere Kunden am Markt erfolgreich abheben. Das Geheimnis des Markenerfolgs liegt neben der marketingstarken Produktausstattung vor allem in der Güte der Weine...

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Abfüllen. Aber richtig

Unsere Weinwerke Bremen: Bio in Flaschen.

Wir haben es geschafft, als junger Betrieb eine alte Bremer Tradition weiter zu führen und mit neuem Esprit zu beleben. Schon seit dem Mittelalter ist Bremen berühmt für gute Weine. Es gibt wohl keine andere Region der Welt, in der zwar kein Wein angebaut wird, aber dennoch so kultiviert mit Wein umgegangen und gehandelt wird.

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Immer wieder: Gut

Unser Weniger - Wege - Mehrwegsystem.

Ein intelligentes Mehrwegsystem als aktiver Beitrag zum Umweltschutz mit Kundenbindung: durch die direkte Anbindung der Weinwerke Bremen wird Mehrweg bei uns zu einem geschlossenen System der kurzen Wege und damit zu einer durchdachten und glaubwürdigen Konzeption. Die positive Bilanz der Mehrweg - Idee kommt hier voll zum Tragen und die Ressourcen werden wirklich geschont. So kann der Verbraucher mit gutem Gewissen zu Mehrweg greifen und profitiert dazu von einem besonders vorteilhaften Verhältnis von Qualität, Quantität und Preis.
Unser umfangreiches Mehrwegsortiment ist so für unsere Partner zu einem wichtigen Instrument der Kundenbindung geworden.

 

 

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Unser intelligentes Sortiment

Was der Handel wirklich braucht

20 Jahre Erfahrung und die Konzentration auf die Bedürfnisse unserer Kunden haben unser Sortiment entstehen lassen: etwa 450 reine Weine, die mit dem Mut zur gezielten Auswahl intelligent zu einem Profi - Sortiment zusammengestellt sind. Mit Exklusivem, mit Bewährtem, aber immer wieder auch mit Avantgardistischem und, selbstverständlich, auch mit Günstigem. Weinen für alle Zielgruppen und für alle Handelsformen. Vom ehrlichen Landwein, über den rebsortenreinen Trendwein bis zur anspruchsvollen Spitzenqualität. Weil wir reine Wein nicht nur gerne auswählen, sondern auch gerne verkaufen, geben wir unser Wissen gezielt weiter: passend zum Profi - Sortiment genießen unsere Kunden auch die Profi - Beratung.

 

Marken machen Märkte.

Wir machen Marken

Der Bioweinmarkt wächst. Das bietet Chancen. Durch zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck wird der Markt aber auch schwieriger. Hier werden starke Marken immer wichtiger. Mit unseren ambitionierten Winzern entwickeln wir seit vielen Jahren immer wieder eigenständige Marken, mit denen sich unsere Kunden am Markt erfolgreich abheben. Das Geheimnis des Markenerfolgs liegt neben der marketingstarken Produktausstattung vor allem in der Güte der Weine: statt anonymer Beliebigkeit setzen wir auf individuelle Weine mit Geschichte, Profil und Charakter. Besonders flexibel sind wir auch im Bereich „Private Label“ durch unsere leistungsfähige Logistik der WeinWerke Bremen.

 

Wein des Monats

DiT Celler – Cabirol negre 2011 – DO Montsant 
El Masroig, Catalunya, Spanien


Cabirol negre 2011 – komplex muss nicht kompliziert sein!

Etwas südlich von Tarragona, hinter den Bergen der Sierra de Montsant, liegt das gleichnamige Weinanbaugebiet DO Montsant. Es umschließt nahezu ringförmig das berühmte Anbaugebiet Priorato. Seine sandigen und kalkhaltigen Böden sowie die kühlenden Winde vom Mittelmeer verleihen den Weinen ihre Frische und ihre markante Säure.
Auf 400-600 Meter Höhe stehen die 20-35 Jahre alten Reben, aus deren Beeren, je 50% Tempranillo und Garnatxa, der Cabirol negre gekeltert wird. Ehe er in die Flasche kommt, reift er 5 Monate in französischen und amerikanischen Barriques.
Das zartgliedrige Reh auf dem Etikett täuscht - kräftig und vollmundig kommt der Wein daher und bezauberte mit seinen kräuterig-fruchtigen Noten die Jury des Internationalen Bioweinpreises so sehr, dass sie ihm 2013 eine Goldmedaille um den Flaschenhals hängten.
Wir hatten voller Begeisterung und mit etwas Mut und Weitsicht schon zu Beginn des selben Jahres entschieden, dass wir diesem großartigen Tropfen vertrauen und uns den größten Anteil des 11er Jahrgangs reserviert. Jetzt freuen wir uns immer noch darüber, auch im März 2015 diesen komplexen und doch unkomplizierten Wein genießen zu können. Unkompliziert ist der Cabirol mit seiner schon erwähnten kräuterigen Fruchtigkeit, da diese vollkommen harmonisch in die weichen sandigen Tannine eingebunden ist. Der ebenso perfekt integrierte Alkohol, immerhin gute 14,5 % Vol., ist dezent und unterstützt die feinen würzigen Aromen von Lavendel und Lorbeer. Im Nachhall mag man Assoziationen von etwas Kakao und süßen Kirschen wahrnehmen. Die sensorischen Wahrnehmungen ließen sich zu einer noch komplexeren Erlebniswelt fortsetzen – und doch ist dieser Wein gleichzeitig so unkompliziert: Erst gestern Abend schmeichelte der Cabirol mit nahezu vorsichtiger Zurückhaltung einer auf die Schnelle gemachten Pastavariation. In toskanischem Olivenöl geschmorte Auberginenwürfel, Scampi, feingehackte salzige Kapern, einige Kirschtomaten, etwas Sahne zur Abrundung und ein paar Penne. Das Ganze nur mit etwas grobem Salz abgeschmeckt hat gute 15 Minuten gedauert und der Cabirol Negre freundete sich sogleich mit dieser schnellen Küche an, ohne sie zu dominieren.




Es lebe der Wein!

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Abfüllen. Aber richtig

Unsere WeinWerke Bremen: Bio in Flaschen.

Wir haben es geschafft, als junger Betrieb eine alte Bremer Tradition weiter zu führen und mit neuem Esprit zu beleben. Schon seit dem Mittelalter ist Bremen berühmt für gute Weine. Es gibt wohl keine andere Region der Welt, in der zwar kein Wein angebaut wird, aber dennoch so kultiviert mit Wein umgegangen und gehandelt wird. Dass unsere WeinWerke Bremen nur Bio in Flaschen lassen, versteht sich dabei. Unmittelbar an die Zentrale von VivoLoVin angegliedert, werden hier Flaschen gewaschen, Weine gelagert, Weine abgefüllt und etikettiert. Hier wird dem gesamten Produktionsprozess die Qualität gegeben, für die unsere Weine bekannt sind. Hier schlägt das logistische Herz von VivoLoVin. Durch die WeinWerke Bremen ist VivoLoVin besonders flexibel und kann sehr schnell auf Anforderungen reagieren. Durch die Zusammenführung von Handels- und Abfüllkompetenz profitieren unsere Kunden von einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis.

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Reiseimpressionen - Wetterkapriolen 2014

Unersetzbar sind die Reisen zu den Weingütern zwischen September und Weihnachten. Nach und nach werden alle wichtigen Regionen besucht und wir entdecken die jungen Schätze in den Weinkellern. Nicht selten begegnen wir den jungen Weinen das erste Mal wenn es in den Fässern noch kräftig blubbert und in den Dörfern nach Trester und Hefen duftet. Nicht einfach zu diesem Zeitpunkt schon die Zukunft des Weines zu beurteilen und eine Idee vom Geschmacksbild zu bekommen. Da hilft die meist langjährige Beziehung zu Winzern und Weingütern in der Einschätzung.

Vielerorts war das Jahr 2014 kein ‚Kinderspiel‘. Im Piemont und in einigen anderen Gebieten in Italien war schon früh klar, dass es aufgrund von Gewittern mit Hagel zu Ernteausfällen kommen wird, die Blüten und jungen Trauben wurden zerstört und hatten erst gar keine Chance zu Wein zu werden.

Für den gesamten mediterranen Raum war der Sommer 2014  klimatisch durchwachsen. Viel Regen und Feuchtigkeit gab es statt der sonst üblichen trockenen Hochdrucklagen im Juli und August. Bei warmen Temperaturen also ein ideales Ambiente für Pilz und Fäulnis. Jetzt galt es Winzergeschick zu zeigen, Gezielte Spritzungen und schon frühzeitige Ausdünnung von Reben und Laub im Weinberg waren gefragt. Leider brachte auch der September keine stabilen Wetterlagen, diese bildeten sich dann erst spät im September und zogen sich bis weit in den goldenen Oktober hinein.

Während Gabriel Tari vor den Toren Carcassonnes von Glück spricht, da jede noch so fürchterliche Hagelfront als dunkle Wand in Sichtweite an ihren Weinbergen vorbeizog,  gab es nur wenige Kilometer entfernt dramatische Schäden (nicht nur) in den Weinbergen. Wenny und Gabriel sprechen erleichtert von einer zwar späten und langen, aber guten Ernte und haben uns u.a. einen tollen Rosé für den Le Pavot gemacht.
Jean Boucabeille im Roussillon zeigt sich eher erfreut, da es endlich mal ausreichend Wasser gab. Nach dem Sprung über die Pyrenäen wird mir bei den Pionieren von Albet i Noya und auf Alta Alella offenbart: Die schwierigste Ernte seit mehr als 20 Jahren in Catalunya. Viel Regen im September, das Warten auf den ‚richtigen Moment‘ und zum Teil 6-7 Handlesedurchgänge je Parzelle und Rebsorte waren nötig. Viel Arbeitsaufwand und Geduld schenken dem Wein dann doch feine und frische Aromen.
Das Warten zahlte sich auch für die Osoti Weine aus. Die Önologin Beatrice und ihr Chef Francisco Ruiz übten sich in Geduld. Sie entschieden für die Ernte der roten Trauben von einem Tag zum anderen zu warten. Auf einen sonnigen Tag folgten 2 regnerische, was den Trauben zwar Wasser brachte aber qualitativ kein Gewinn war. Während fast alle in der Region die Trauben schon in der 3. Septemberwoche mit nur 12,5% und mit mittelmäßiger Qualität in die Fässer brachten, zahlte sich die Geduld der Osoti Winzer aus. Sie ernteten erst um den 12. Oktober, dann aber innerhalb von nur 3 Tagen alle ihre reifen und schmackhaften Trauben. Ich durfte die Weine aller ihrer Fässer testen, eine Gaumenfreude, die wie stets in Aldeanueva durch ein Abendessen mit unseren Freunden abgerundet wurde. Francisco ist wahrlich ein guter Koch. – platz bis hier
Eine der letzten Etappen der Novemberreise war die Region Valencia, Welch Überraschung, Jose Luis von den Bodegas Proexa bestätigte seinen Kollegen Carlos Laso von den Bodegas Casa Gran. Es gab in 2014 eine kleine Ernte, hohe Konzentration von Aromen und Alkohol in den jungen Weinen. Es fehlte der Regen in dieser bergigen Enklave unweit des Mittelmeeres zwischen Alicante und Valencia. Die Weine strotzen schon jetzt voller Kraft und Fülle und werden sicher noch ein paar Monate in den Fässern reifen müssen, bevor sie unsere Geschmacksnerven erobern werden.
Faszit: auch in einem schwierigem Jahr machen gute Winzer tolle Weine. Einzig die Natur muss Gnade walten lassen und die Trauben nicht ganz zerstören, da hilft dann auch ‚Bio‘ nicht mehr.

Kai Schamar

 

Winzerportrait

Azul y Garanza / Navarra / Spanien
Maria Belzenegui , Dani Sanchez & Fernando Belzenegui – Bunte Vielfalt

 

Vor über 10 Jahren begannen Maria & Dani, in der alten Cooperative von Carcastillo Wein zu machen. Die Trauben kamen von einigen Traubenbauern aus den umliegenden Dörfern und den eigenen grad mal 2 ha Cabernet und Merlot am Rande der Bardenas Reales. Antonio, der Vater von Maria und Fernando, hatte nur wenige Jahre zuvor die Gebäude der stillgelegten Cooperative günstig erworben und hatte Merlot und Cabernet Rebstöcke gesetzt. Schon die ersten Weine gelangen gut und wollten auf die Flasche gebracht werden. Doch eine Flasche braucht ein Etikett und der Wein einen Namen. “Azul y Garanza“ bedeutet “Blau und Karminrot“, das beschreibt nicht nur die Farbe eines ihrer Weine, sondern spiegelt auch die Leidenschaft wider, mit welcher sie jeden einzelnen Wein anbauen.

Teamwork ist die Basis ihrer Arbeit und Partnerschaft. Maria kümmert sich um die Pflege der Weinberge und deren Juwelen. Die Trauben werden erst geerntet wenn sie von Maria ‚freigegeben‘ wurden. Durchaus bereit mit etwas Risiko zu leben, wartet sie den tatsächlichen Zeitpunkt der Reife ab. So wurden in 2013 die ersten Trauben auch erst nach dem 20.09. in die Bodega gebracht – gute 3 Wochen später als gewöhnlich, viele andere Winzer hatten schon voller Sorge früher geerntet, niedrige Alkoholgehalte sind das Ergebnis. Das Wetter in 2013 war nicht einfach.
In den Wochen der Ernte und anschließenden Vinifikation wird jede Hand gebraucht, neben einigen Helfern ist dies die Zeit, in der das Team gemeinsam arbeitet. Es wird entrappt, belüftet, umgepumpt, Arbeiten die es immer wieder nötig machen, die gesamte Bodega gründlich zu putzen. Maria und Dani kümmern sich nahezu 24 Stunden am Tag um die gärenden Weine und treffen gemeinsam Entscheidungen, die das Leben der Weine bestimmen: Dauer der Maischgärung, Temperatur der Gärung, wie viel Luft braucht der junge Wein, wann wird der frische, blubbernde Saft für den Rosa de Azul von den Farbe gebenden Häuten der roten Trauben genommen und weiter wie ein Blanco vergoren? ...

Des abends stecken die Drei Ihre Köpfe und Gaumen zusammen, um die einzigartigen Weine dieser Region zu probieren, zu beraten und zu komponieren. Später im Jahr, im Dezember kehrt Ruhe ein, die Weine haben sich beruhigt, jetzt heißt es Geduld zu wahren und den Weinen etwas Zeit zu lassen. Es ist Zeit, sich um den Rebschnitt und neue Ideen zu kümmern, Fernando spielt seine Stärke aus und kümmert sich neben der Buchführung um Wort und Bild, ein Projekt will kommuniziert werden.
Im Winterhalbjahr ist Dani oft in der Welt unterwegs, um auf einer Vielzahl von Messen und Verkostungen den Charme der Azul y Garanza Weine spielen zu lassen und diese an den Mann und die Frau zu bringen. Nicht ganz unentscheidend ist, dass sowohl Dani als auch Maria und Fernando ebenfalls sehr charmant und sympathisch sind und schnell so manches Herz erobern.

Nicht nur die Menschen hinter den Weinen sind interessant, sondern auch die Region. Die Weinberge liegen in der Nähe des Nationalparks „Bardenas Reales“. Es ist eine wüstenartige Landschaft im Nordwesten Spaniens. Die lehmhaltigen Böden, der geringe Niederschlag (350 l/m²) und extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (+/- 15°C) geben den Weinen ihren besonderen Schliff. Tempranillo, Merlot, Cabernet Sauvignon, Garnacha Tinto, Graciano und Viura bilden den Rebspiegel.

Die Drei haben immer wieder neue Ideen und probieren gerne neue Sachen aus. Ein spannendes Projekt von Azul y Garanza ist es, von den Bauern aufgegebene Weinberge wiederzubeleben. Die unberührten Trauben werden zu interessanten Weinen ausgebaut. In den Genuss dieser Weine kommt man allerdings nur, wenn man das Trio in Carcastillo besucht – wenn ein wenig Zeit ist, wird man vielleicht auch in die loftartige Küche neben der Bodega eingeladen, ein paar Scheiben Chorizo, etwas Jamon und Queso finden sich eigentlich immer im Schrank und Wein gibt es natürlich. Was will man mehr?!?

 

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