Winzerportrait

Azul y Garanza / Navarra / Spanien

Maria Belzenegui , Dani Sanchez & Fernando Belzenegui – Bunte Vielfalt

 

Vor über 10 Jahren begannen Maria & Dani, in der alten Cooperative von Carcastillo Wein zu machen. Die Trauben kamen von einigen Traubenbauern aus den umliegenden Dörfern und den eigenen grad mal 2 ha Cabernet und Merlot am Rande der Bardenas Reales.

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Unser intelligentes Sortiment

Was der Handel wirklich braucht

20 Jahre Erfahrung und die Konzentration auf die Bedürfnisse unserer Kunden haben unser Sortiment entstehen lassen: etwa 450 reine Weine, die mit dem Mut zur gezielten Auswahl intelligent zu einem Profi - Sortiment zusammengestellt sind.
Mit Exklusivem, mit Bewährtem, aber immer wieder auch mit Avantgardistischem und, selbstverständlich, auch mit Günstigem.

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Lorbeerkranz trifft Weinrebe

Spitzenwinzer. Ausgezeichnet!

Unsere Winzer gehören zu den erfolgreichsten der Branche. Jung - dynamische und alteingesessene, knackige und kauzige, versessene und vergessene, fleißige und geniale Winzerinnen und Winzer: mit großem Respekt vor der Natur und viel Engagement am Berg und im Keller haben sie in den letzten Jahren den Biowein zu Spitzenbewertungen geführt.
Die hohe Zahl international prämierter Weine im VivoLoVin – Sortiment singt ihnen immer mehr Loblieder. Und wir sind froh, solche Winzerinnen und Winzer unter uns zu haben.

 

 

 

Dezember

Nicht nur Nikolaus ist auf seinem Schlitten unterwegs.

Auch wir von VivoLoVin sind unterwegs, bringen zwar keine Geschenke aber tun unser Bestes Sie in time mit den Weinen für die Festtage zu beliefern. Der Einkauf ist ständig unterwegs und blickt schon weit in das neue Jahr: Wir schauen, riechen, schmecken in die Fässer der Winzer mit ihren jungen Weinen. Wir wählen die passenden Weine für unsere starken Marken, damit wir Ihnen auch in 2015 nicht nur Reinen Wein einschenken, sondern auch gute Tropfen kredenzen können.

 

NEWS

Reiseimpressionen - Wetterkapriolen 2014

Unersetzbar sind die Reisen zu den Weingütern zwischen September und Weihnachten. Nach und nach werden alle wichtigen Regionen besucht und wir entdecken die jungen Schätze in den Weinkellern. Nicht selten begegnen wir den jungen Weinen das erste Mal wenn es in den Fässern noch kräftig blubbert und in den Dörfern nach Trester und Hefen duftet. Nicht einfach zu diesem Zeitpunkt schon die Zukunft des Weines zu beurteilen und eine Idee vom Geschmacksbild zu bekommen. Da hilft die meist langjährige Beziehung zu Winzern und Weingütern in der Einschätzung.

Vielerorts war das Jahr 2014 kein ‚Kinderspiel‘. Im Piemont und in einigen anderen Gebieten in Italien war schon früh klar,

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Vivo lovin'

Unsere Liebe zu reinen Weinen

Reine Weine entstehen im Einklang mit der Natur, mit Respekt und in Freundschaft, mit Fairness und in Partnerschaft, mit Erfahrung und durch Neugier. Heute wie im Jahr 1988 gilt es Ökologie, Önologie und Ökonomie nachhaltig und genussvoll in Einklang zu bringen. Durch unsere Liebe zu den reinen Weinen werden für unsere Kunden, für die Kunden unserer Kunden, für die Winzer und für unsere Umwelt reine Weine zur reinen Freude.

Wein des Monats

Azienda Agr. Di Filippo - Terre di San Nicola Rosso 2011

IGP Rosso del Umbria - Cannara, Umbrien, Italien

Terre di San Nicola 2011  – Sangiovese, Merlot und Sagrantino

Sangiovese, der oft karge Allrounder aus Mittelitalien, Sagrantino dessen Wiege in den Hügeln um Assisi stand und die ‚multikulti‘ Rebe Merlot komponieren uns den 2011er Terre di San Nicola.


Langjährige Kenner und Kennerinnen dieses Weines wissen, dass es eine stete feine Metamorphose bei diesem Wein gab. Nicht nur das Etikett gewann an Eleganz, auch der Wein hat in den mittlerweile 17 Jahren seiner Geschichte an Eleganz gewonnen und wurde im Laufe der Jahre auch hinsichtlich der Rebsortenzusammensetzung etwas modifiziert. Während früher die Barbera Kraft und Würze in den Wein brachte, ist es heute eher die kraftvolle Sagrantino Traube, die Stoff und Substanz liefert.

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Marken machen Märkte.

Wir machen Marken

Der Bioweinmarkt wächst. Das bietet Chancen. Durch zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck wird der Markt aber auch schwieriger. Hier werden starke Marken immer wichtiger. Mit unseren ambitionierten Winzern entwickeln wir seit vielen Jahren immer wieder eigenständige Marken, mit denen sich unsere Kunden am Markt erfolgreich abheben. Das Geheimnis des Markenerfolgs liegt neben der marketingstarken Produktausstattung vor allem in der Güte der Weine...

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Abfüllen. Aber richtig

Unsere Weinwerke Bremen: Bio in Flaschen.

Wir haben es geschafft, als junger Betrieb eine alte Bremer Tradition weiter zu führen und mit neuem Esprit zu beleben. Schon seit dem Mittelalter ist Bremen berühmt für gute Weine. Es gibt wohl keine andere Region der Welt, in der zwar kein Wein angebaut wird, aber dennoch so kultiviert mit Wein umgegangen und gehandelt wird.

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Immer wieder: Gut

Unser Weniger - Wege - Mehrwegsystem.

Ein intelligentes Mehrwegsystem als aktiver Beitrag zum Umweltschutz mit Kundenbindung: durch die direkte Anbindung der Weinwerke Bremen wird Mehrweg bei uns zu einem geschlossenen System der kurzen Wege und damit zu einer durchdachten und glaubwürdigen Konzeption. Die positive Bilanz der Mehrweg - Idee kommt hier voll zum Tragen und die Ressourcen werden wirklich geschont. So kann der Verbraucher mit gutem Gewissen zu Mehrweg greifen und profitiert dazu von einem besonders vorteilhaften Verhältnis von Qualität, Quantität und Preis.
Unser umfangreiches Mehrwegsortiment ist so für unsere Partner zu einem wichtigen Instrument der Kundenbindung geworden.

 

 

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Unser intelligentes Sortiment

Was der Handel wirklich braucht

20 Jahre Erfahrung und die Konzentration auf die Bedürfnisse unserer Kunden haben unser Sortiment entstehen lassen: etwa 450 reine Weine, die mit dem Mut zur gezielten Auswahl intelligent zu einem Profi - Sortiment zusammengestellt sind. Mit Exklusivem, mit Bewährtem, aber immer wieder auch mit Avantgardistischem und, selbstverständlich, auch mit Günstigem. Weinen für alle Zielgruppen und für alle Handelsformen. Vom ehrlichen Landwein, über den rebsortenreinen Trendwein bis zur anspruchsvollen Spitzenqualität. Weil wir reine Wein nicht nur gerne auswählen, sondern auch gerne verkaufen, geben wir unser Wissen gezielt weiter: passend zum Profi - Sortiment genießen unsere Kunden auch die Profi - Beratung.

 

Marken machen Märkte.

Wir machen Marken

Der Bioweinmarkt wächst. Das bietet Chancen. Durch zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck wird der Markt aber auch schwieriger. Hier werden starke Marken immer wichtiger. Mit unseren ambitionierten Winzern entwickeln wir seit vielen Jahren immer wieder eigenständige Marken, mit denen sich unsere Kunden am Markt erfolgreich abheben. Das Geheimnis des Markenerfolgs liegt neben der marketingstarken Produktausstattung vor allem in der Güte der Weine: statt anonymer Beliebigkeit setzen wir auf individuelle Weine mit Geschichte, Profil und Charakter. Besonders flexibel sind wir auch im Bereich „Private Label“ durch unsere leistungsfähige Logistik der WeinWerke Bremen.

 

Wein des Monats

Azienda Agr. Di Filippo -  Terre di San Nicola Rosso 2011 – IGP Rosso del Umbria
Cannara, Umbrien, Italien

Terre di San Nicola 2011  – Sangiovese, Merlot und Sagrantino

Sangiovese, der oft karge Allrounder aus Mittelitalien, Sagrantino dessen Wiege in den Hügeln um Assisi stand und die ‚multikulti‘ Rebe Merlot komponieren uns den 2011er Terre di San Nicola. Langjährige Kenner und Kennerinnen dieses Weines wissen, dass es eine stete feine Metamorphose bei diesem Wein gab. Nicht nur das Etikett gewann an Eleganz, auch der Wein hat in den mittlerweile 17 Jahren seiner Geschichte an Eleganz gewonnen und wurde im Laufe der Jahre auch hinsichtlich der Rebsortenzusammensetzung etwas modifiziert. Während früher die Barbera Kraft und Würze in den Wein brachte, ist es heute eher die kraftvolle Sagrantino Traube, die Stoff und Substanz liefert. Die weiche, vollreife Merlot Traube entwickelt auch in Umbrien schon beinahe wollüstige Geschmacksprofile. Sie liefert etwas Süße und die Aromen von reifer Kirsche. Die Sangiovese Traube schenkt dem Wein Frische und Vitalität – und natürlich die allbekannte, etwas karge, nach Luft rufende Tanninstruktur. Doch das alles macht den Wein noch nicht aus. Bleibt die Frage: Wo kommen die an Lebkuchen, Kardamom, Nadelholz und Trüffel erinnernden Aromen her?
Aus dem Wein spricht die Philosophie des Weingutes und seine Herkunft – das Terroir. Gekonnt setzen Roberto, Andrea und Nazareno das Potenzial der Böden mit den dazu passenden Rebsorten ein. Die schonende Bewirtschaftung, u.a. durch Pferde als Arbeitstiere und Gänse als lebende Schädlingsbekämpfer und Düngerspender, sind wahrhaft naturnah und bieten den Rebstöcken ein ausgewogenes Potpourri an Nährstoffen was seinesgleichen sucht. Sicher ist es diese Kombination der handverlesenen und ausgewählten Trauben und der wohldosierte Ausbau im Eichenfass der in diesen, zu Beginn diskreten Wein mündet.

Öffnet man die Flasche, zeigt sich der Terre di San Nicola erst noch verschlossen. Ein Wein, der sich erst nach einigen Minuten der Belüftung öffnet und sich bei 18-19°C am besten präsentiert. Kerzenschein, Kaminfeuer und eine Dekantierkaraffe unterstützen den Genuss, deshalb passt er auch besonders gut zu den bevorstehenden kurzen Tagen und langen Abenden und zu Weihnachten begleitet er sicher gerne Ihren/Deinen Braten.

Es lebe der Wein!

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Abfüllen. Aber richtig

Unsere WeinWerke Bremen: Bio in Flaschen.

Wir haben es geschafft, als junger Betrieb eine alte Bremer Tradition weiter zu führen und mit neuem Esprit zu beleben. Schon seit dem Mittelalter ist Bremen berühmt für gute Weine. Es gibt wohl keine andere Region der Welt, in der zwar kein Wein angebaut wird, aber dennoch so kultiviert mit Wein umgegangen und gehandelt wird. Dass unsere WeinWerke Bremen nur Bio in Flaschen lassen, versteht sich dabei. Unmittelbar an die Zentrale von VivoLoVin angegliedert, werden hier Flaschen gewaschen, Weine gelagert, Weine abgefüllt und etikettiert. Hier wird dem gesamten Produktionsprozess die Qualität gegeben, für die unsere Weine bekannt sind. Hier schlägt das logistische Herz von VivoLoVin. Durch die WeinWerke Bremen ist VivoLoVin besonders flexibel und kann sehr schnell auf Anforderungen reagieren. Durch die Zusammenführung von Handels- und Abfüllkompetenz profitieren unsere Kunden von einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis.

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Reiseimpressionen - Wetterkapriolen 2014

Unersetzbar sind die Reisen zu den Weingütern zwischen September und Weihnachten. Nach und nach werden alle wichtigen Regionen besucht und wir entdecken die jungen Schätze in den Weinkellern. Nicht selten begegnen wir den jungen Weinen das erste Mal wenn es in den Fässern noch kräftig blubbert und in den Dörfern nach Trester und Hefen duftet. Nicht einfach zu diesem Zeitpunkt schon die Zukunft des Weines zu beurteilen und eine Idee vom Geschmacksbild zu bekommen. Da hilft die meist langjährige Beziehung zu Winzern und Weingütern in der Einschätzung.

Vielerorts war das Jahr 2014 kein ‚Kinderspiel‘. Im Piemont und in einigen anderen Gebieten in Italien war schon früh klar, dass es aufgrund von Gewittern mit Hagel zu Ernteausfällen kommen wird, die Blüten und jungen Trauben wurden zerstört und hatten erst gar keine Chance zu Wein zu werden.

Für den gesamten mediterranen Raum war der Sommer 2014  klimatisch durchwachsen. Viel Regen und Feuchtigkeit gab es statt der sonst üblichen trockenen Hochdrucklagen im Juli und August. Bei warmen Temperaturen also ein ideales Ambiente für Pilz und Fäulnis. Jetzt galt es Winzergeschick zu zeigen, Gezielte Spritzungen und schon frühzeitige Ausdünnung von Reben und Laub im Weinberg waren gefragt. Leider brachte auch der September keine stabilen Wetterlagen, diese bildeten sich dann erst spät im September und zogen sich bis weit in den goldenen Oktober hinein.

Während Gabriel Tari vor den Toren Carcassonnes von Glück spricht, da jede noch so fürchterliche Hagelfront als dunkle Wand in Sichtweite an ihren Weinbergen vorbeizog,  gab es nur wenige Kilometer entfernt dramatische Schäden (nicht nur) in den Weinbergen. Wenny und Gabriel sprechen erleichtert von einer zwar späten und langen, aber guten Ernte und haben uns u.a. einen tollen Rosé für den Le Pavot gemacht.
Jean Boucabeille im Roussillon zeigt sich eher erfreut, da es endlich mal ausreichend Wasser gab. Nach dem Sprung über die Pyrenäen wird mir bei den Pionieren von Albet i Noya und auf Alta Alella offenbart: Die schwierigste Ernte seit mehr als 20 Jahren in Catalunya. Viel Regen im September, das Warten auf den ‚richtigen Moment‘ und zum Teil 6-7 Handlesedurchgänge je Parzelle und Rebsorte waren nötig. Viel Arbeitsaufwand und Geduld schenken dem Wein dann doch feine und frische Aromen.
Das Warten zahlte sich auch für die Osoti Weine aus. Die Önologin Beatrice und ihr Chef Francisco Ruiz übten sich in Geduld. Sie entschieden für die Ernte der roten Trauben von einem Tag zum anderen zu warten. Auf einen sonnigen Tag folgten 2 regnerische, was den Trauben zwar Wasser brachte aber qualitativ kein Gewinn war. Während fast alle in der Region die Trauben schon in der 3. Septemberwoche mit nur 12,5% und mit mittelmäßiger Qualität in die Fässer brachten, zahlte sich die Geduld der Osoti Winzer aus. Sie ernteten erst um den 12. Oktober, dann aber innerhalb von nur 3 Tagen alle ihre reifen und schmackhaften Trauben. Ich durfte die Weine aller ihrer Fässer testen, eine Gaumenfreude, die wie stets in Aldeanueva durch ein Abendessen mit unseren Freunden abgerundet wurde. Francisco ist wahrlich ein guter Koch. – platz bis hier
Eine der letzten Etappen der Novemberreise war die Region Valencia, Welch Überraschung, Jose Luis von den Bodegas Proexa bestätigte seinen Kollegen Carlos Laso von den Bodegas Casa Gran. Es gab in 2014 eine kleine Ernte, hohe Konzentration von Aromen und Alkohol in den jungen Weinen. Es fehlte der Regen in dieser bergigen Enklave unweit des Mittelmeeres zwischen Alicante und Valencia. Die Weine strotzen schon jetzt voller Kraft und Fülle und werden sicher noch ein paar Monate in den Fässern reifen müssen, bevor sie unsere Geschmacksnerven erobern werden.
Faszit: auch in einem schwierigem Jahr machen gute Winzer tolle Weine. Einzig die Natur muss Gnade walten lassen und die Trauben nicht ganz zerstören, da hilft dann auch ‚Bio‘ nicht mehr.

Kai Schamar

 

Winzerportrait

Azul y Garanza / Navarra / Spanien
Maria Belzenegui , Dani Sanchez & Fernando Belzenegui – Bunte Vielfalt

 

Vor über 10 Jahren begannen Maria & Dani, in der alten Cooperative von Carcastillo Wein zu machen. Die Trauben kamen von einigen Traubenbauern aus den umliegenden Dörfern und den eigenen grad mal 2 ha Cabernet und Merlot am Rande der Bardenas Reales. Antonio, der Vater von Maria und Fernando, hatte nur wenige Jahre zuvor die Gebäude der stillgelegten Cooperative günstig erworben und hatte Merlot und Cabernet Rebstöcke gesetzt. Schon die ersten Weine gelangen gut und wollten auf die Flasche gebracht werden. Doch eine Flasche braucht ein Etikett und der Wein einen Namen. “Azul y Garanza“ bedeutet “Blau und Karminrot“, das beschreibt nicht nur die Farbe eines ihrer Weine, sondern spiegelt auch die Leidenschaft wider, mit welcher sie jeden einzelnen Wein anbauen.

Teamwork ist die Basis ihrer Arbeit und Partnerschaft. Maria kümmert sich um die Pflege der Weinberge und deren Juwelen. Die Trauben werden erst geerntet wenn sie von Maria ‚freigegeben‘ wurden. Durchaus bereit mit etwas Risiko zu leben, wartet sie den tatsächlichen Zeitpunkt der Reife ab. So wurden in 2013 die ersten Trauben auch erst nach dem 20.09. in die Bodega gebracht – gute 3 Wochen später als gewöhnlich, viele andere Winzer hatten schon voller Sorge früher geerntet, niedrige Alkoholgehalte sind das Ergebnis. Das Wetter in 2013 war nicht einfach.
In den Wochen der Ernte und anschließenden Vinifikation wird jede Hand gebraucht, neben einigen Helfern ist dies die Zeit, in der das Team gemeinsam arbeitet. Es wird entrappt, belüftet, umgepumpt, Arbeiten die es immer wieder nötig machen, die gesamte Bodega gründlich zu putzen. Maria und Dani kümmern sich nahezu 24 Stunden am Tag um die gärenden Weine und treffen gemeinsam Entscheidungen, die das Leben der Weine bestimmen: Dauer der Maischgärung, Temperatur der Gärung, wie viel Luft braucht der junge Wein, wann wird der frische, blubbernde Saft für den Rosa de Azul von den Farbe gebenden Häuten der roten Trauben genommen und weiter wie ein Blanco vergoren? ...

Des abends stecken die Drei Ihre Köpfe und Gaumen zusammen, um die einzigartigen Weine dieser Region zu probieren, zu beraten und zu komponieren. Später im Jahr, im Dezember kehrt Ruhe ein, die Weine haben sich beruhigt, jetzt heißt es Geduld zu wahren und den Weinen etwas Zeit zu lassen. Es ist Zeit, sich um den Rebschnitt und neue Ideen zu kümmern, Fernando spielt seine Stärke aus und kümmert sich neben der Buchführung um Wort und Bild, ein Projekt will kommuniziert werden.
Im Winterhalbjahr ist Dani oft in der Welt unterwegs, um auf einer Vielzahl von Messen und Verkostungen den Charme der Azul y Garanza Weine spielen zu lassen und diese an den Mann und die Frau zu bringen. Nicht ganz unentscheidend ist, dass sowohl Dani als auch Maria und Fernando ebenfalls sehr charmant und sympathisch sind und schnell so manches Herz erobern.

Nicht nur die Menschen hinter den Weinen sind interessant, sondern auch die Region. Die Weinberge liegen in der Nähe des Nationalparks „Bardenas Reales“. Es ist eine wüstenartige Landschaft im Nordwesten Spaniens. Die lehmhaltigen Böden, der geringe Niederschlag (350 l/m²) und extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (+/- 15°C) geben den Weinen ihren besonderen Schliff. Tempranillo, Merlot, Cabernet Sauvignon, Garnacha Tinto, Graciano und Viura bilden den Rebspiegel.

Die Drei haben immer wieder neue Ideen und probieren gerne neue Sachen aus. Ein spannendes Projekt von Azul y Garanza ist es, von den Bauern aufgegebene Weinberge wiederzubeleben. Die unberührten Trauben werden zu interessanten Weinen ausgebaut. In den Genuss dieser Weine kommt man allerdings nur, wenn man das Trio in Carcastillo besucht – wenn ein wenig Zeit ist, wird man vielleicht auch in die loftartige Küche neben der Bodega eingeladen, ein paar Scheiben Chorizo, etwas Jamon und Queso finden sich eigentlich immer im Schrank und Wein gibt es natürlich. Was will man mehr?!?

 

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