Vivo lovin’
Unsere Liebe zu reinen Weinen
Reine Weine entstehen im Einklang mit der Natur, mit Respekt und in Freundschaft, mit Fairness und in Partnerschaft, mit Erfahrung und durch Neugier. Heute wie im Jahr 1988 gilt es Ökologie, Önologie und Ökonomie nachhaltig und genussvoll in Einklang zu bringen. Durch unsere Liebe zu den reinen Weinen werden für unsere Kunden, für die Kunden unserer Kunden, für die Winzer und für unsere Umwelt reine Weine zur reinen Freude.
Unser intelligentes Sortiment
Was der Handel wirklich braucht
20 Jahre Erfahrung und die Konzentration auf die Bedürfnisse unserer Kunden haben unser Sortiment entstehen lassen: etwa 450 reine Weine, die mit dem Mut zur gezielten Auswahl intelligent zu einem Profi - Sortiment zusammengestellt sind.
Mit Exklusivem, mit Bewährtem, aber immer wieder auch mit Avantgardistischem und, selbstverständlich, auch mit Günstigem.
Lorbeerkranz trifft Weinrebe
Spitzenwinzer. Ausgezeichnet!
Unsere Winzer gehören zu den erfolgreichsten der Branche. Jung - dynamische und alteingesessene, knackige und kauzige, versessene und vergessene, fleißige und geniale Winzerinnen und Winzer: mit großem Respekt vor der Natur und viel Engagement am Berg und im Keller haben sie in den letzten Jahren den Biowein zu Spitzenbewertungen geführt.
Die hohe Zahl international prämierter Weine im VivoLoVin – Sortiment singt ihnen immer mehr Loblieder. Und wir sind froh, solche Winzerinnen und Winzer unter uns zu haben.

Next Organic
26.05. in Berlin
Die Next Organic Berlin macht Lebensmittel und Produkte erlebbar und bringt sie in einem ergänzenden Kontext neu oder anders in das Bewusstsein.
Es werden Themen- schwerpunkte herausgesucht, unter denen zusammen mit Experten auf diesem Gebiet, Köchen und Herstellern die jeweiligen Produkte präsentiert werden. Dieses Jahr dreht sich alles um Brot, Wein und Schokolade.
Von unseren Winzern sind Albet y Noya und Barone Pizzini vor Ort. Sie freuen sich auf Ihren Besuch.
NEWS
Spargel & Wein
Spargel - kaum ein anderes Gemüse lässt seine Liebhaber derart schwärmerisch schlemmen. „Das königliche Gemüse“ oder „weißes Gold“ sind gängige Kosenamen für dieses besondere Gemüse in Deutschland, dessen Saison kurz und exzessiv ist. Den Spargel zu verspeisen - sei es mit allerlei Beilagen und Soßen oder einfach nur pur - ist reiner Genuss. Die Zubereitung kann archaisch einfach oder virtuos kompliziert sein.
Schon die alten Griechen und Römer wussten den Spargel zu schätzen. Zu Beginn seines Siegeszugs ging es eher um den medizinischen Einsatz. Die Römer waren die ersten, die Spargel als Speise kultivierten. Bei wohlhabenden Römern gehörte er zum Festmahl. Durch sie wird der Spargel wohl nach Deutschland gekommen sein.
Winzerportrait
Das neue Projekt von Roberto Di Filippo: 
Crama Delta Dunarii / Rumänien
Nachdem sein Weingut in Umbrien erfolgreicher kaum werden konnte, suchte Roberto nach einer neuen Herausforderung und fand sie in einem Weingut in Rumänien. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt; Roberto Pieroni lebt in Rumänien und kümmert sich vor Ort um Alles und ist das ständige Bindeglied zwischen Italien und Rumänien, Andrea Pesaresi ist der Weinmacher und Roberto und Emma di Filippo kümmern sich um die Organisation, das ökologische Management und die Vermarktung. Die 20 ha, die sie bewirtschaften sind mit durchschnittlich 40 - 50 Jahre alten Reben bestockt. Für die nächsten Jahre ist geplant weitere 8 ha zu bepflanzen. Ihnen ist es wichtig, keine internationalen Weine zu machen, weshalb sie vor allem eher unbekannte und autochthone Rebsorten wie Fetaeska, Riesling Aligoté, Blauer und Barbeasca und nur wenige internationale Sorten wie Merlot und Cabernet Sauvignon kultivieren.
Wein des Monats
Domaine de Brau – Les Compagnons 2010
Villemoustaussou, Cabardès Frankreich
Das Winzerpaar Wenny und Gabriel Tari bewirtschaftet nur wenige Kilometer nördlich der historischen Festung Carcassonne gut 40 ha Rebflächen. Die Böden sind fruchtbar und es finden hier aufgrund der ausgewogenen klimatischen Verhältnisse viele Rebsorten eine Heimat. Während die Weine der AOC (neu DOP) Cabardès nur bestimmte Rebsorten enthalten dürfen hat Gabriel Tari für seine Vins de Pays (neu IGP) freie Wahl. So entstand vor einigen Jahren das klassische Cuvée der beiden Rebsorten Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Verwandte Rebsorten, die gerne miteinander kombiniert werden (z.B. im Bordeaux).

Kurzerhand fanden Wenny und Gabriel einen Namen, der eigentlich treffender für dieses Cuvée nicht sein könnte: ‚Les Compagnons‘, die möglichen Übersetzungen reichen von ‚Schwester, Freundin, Gefährtin über Mitstreiterin, Komplizin bis zur Mitschuldigen‘ - sind also durchaus vielfältig hinsichtlich der Beziehungsebene.
Der Wein des Monats Mai, die Cuvée Les Compagnons von der Domaine de Brau, vereint die beiden Rebsorten Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, ob als Schwestern, Freundinnen oder Komplizinnen hängt für unseren Geschmack vom Jahrgang ab.
Marken machen Märkte.
Wir machen Marken
Der Bioweinmarkt wächst. Das bietet Chancen. Durch zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck wird der Markt aber auch schwieriger. Hier werden starke Marken immer wichtiger. Mit unseren ambitionierten Winzern entwickeln wir seit vielen Jahren immer wieder eigenständige Marken, mit denen sich unsere Kunden am Markt erfolgreich abheben. Das Geheimnis des Markenerfolgs liegt neben der marketingstarken Produktausstattung vor allem in der Güte der Weine...
Abfüllen. Aber richtig
Unsere Weinwerke Bremen: Bio in Flaschen.
Wir haben es geschafft, als junger Betrieb eine alte Bremer Tradition weiter zu führen und mit neuem Esprit zu beleben. Schon seit dem Mittelalter ist Bremen berühmt für gute Weine. Es gibt wohl keine andere Region der Welt, in der zwar kein Wein angebaut wird, aber dennoch so kultiviert mit Wein umgegangen und gehandelt wird.


Immer wieder: Gut
Unser Weniger - Wege - Mehrwegsystem.
Ein intelligentes Mehrwegsystem als aktiver Beitrag zum Umweltschutz mit Kundenbindung: durch die direkte Anbindung der Weinwerke Bremen wird Mehrweg bei uns zu einem geschlossenen System der kurzen Wege und damit zu einer durchdachten und glaubwürdigen Konzeption. Die positive Bilanz der Mehrweg - Idee kommt hier voll zum Tragen und die Ressourcen werden wirklich geschont. So kann der Verbraucher mit gutem Gewissen zu Mehrweg greifen und profitiert dazu von einem besonders vorteilhaften Verhältnis von Qualität, Quantität und Preis.
Unser umfangreiches Mehrwegsortiment ist so für unsere Partner zu einem wichtigen Instrument der Kundenbindung geworden.

Artikel Fortsetzung
Unser intelligentes Sortiment
Was der Handel wirklich braucht
20 Jahre Erfahrung und die Konzentration auf die Bedürfnisse unserer Kunden haben unser Sortiment entstehen lassen: etwa 450 reine Weine, die mit dem Mut zur gezielten Auswahl intelligent zu einem Profi - Sortiment zusammengestellt sind. Mit Exklusivem, mit Bewährtem, aber immer wieder auch mit Avantgardistischem und, selbstverständlich, auch mit Günstigem. Weinen für alle Zielgruppen und für alle Handelsformen. Vom ehrlichen Landwein, über den rebsortenreinen Trendwein bis zur anspruchsvollen Spitzenqualität. Weil wir reine Wein nicht nur gerne auswählen, sondern auch gerne verkaufen, geben wir unser Wissen gezielt weiter: passend zum Profi - Sortiment genießen unsere Kunden auch die Profi - Beratung.
Marken machen Märkte.
Wir machen Marken
Der Bioweinmarkt wächst. Das bietet Chancen. Durch zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck wird der Markt aber auch schwieriger. Hier werden starke Marken immer wichtiger. Mit unseren ambitionierten Winzern entwickeln wir seit vielen Jahren immer wieder eigenständige Marken, mit denen sich unsere Kunden am Markt erfolgreich abheben. Das Geheimnis des Markenerfolgs liegt neben der marketingstarken Produktausstattung vor allem in der Güte der Weine: statt anonymer Beliebigkeit setzen wir auf individuelle Weine mit Geschichte, Profil und Charakter. Besonders flexibel sind wir auch im Bereich „Private Label“ durch unsere leistungsfähige Logistik der WeinWerke Bremen.
Wein des Monats
Domaine de Brau – Les Compagnons 2010
Villemoustaussou, Cabardès - Frankreich

Das Winzerpaar Wenny und Gabriel Tari bewirtschaftet nur wenige Kilometer nördlich der historischen Festung Carcassonne gut 40 ha Rebflächen. Die Böden sind fruchtbar und es finden hier aufgrund der ausgewogenen klimatischen Verhältnisse viele Rebsorten eine Heimat. Während die Weine der AOC (neu DOP) Cabardès nur bestimmte Rebsorten enthalten dürfen hat Gabriel Tari für seine Vins de Pays (neu IGP) freie Wahl. So entstand vor einigen Jahren das klassische Cuvée der beiden Rebsorten Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon. Verwandte Rebsorten, die gerne miteinander kombiniert werden (z.B. im Bordeaux). Kurzerhand fanden Wenny und Gabriel einen Namen, der eigentlich treffender für dieses Cuvée nicht sein könnte: ‚Les Compagnons‘, die möglichen Übersetzungen reichen von ‚Schwester, Freundin, Gefährtin über Mitstreiterin, Komplizin bis zur Mitschuldigen‘ - sind also durchaus vielfältig hinsichtlich der Beziehungsebene.
Der Wein des Monats Mai, die Cuvée Les Compagnons von der Domaine de Brau, vereint die beiden Rebsorten Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, ob als Schwestern, Freundinnen oder Komplizinnen hängt für unseren Geschmack vom Jahrgang ab. Der 2010er bringt wieder die deutlichen Merkmale der beiden Schwestern hervor: die Cabernet Franc erfreut durch ihre Frische und Lebendigkeit, während die Cabernet Sauvignon dem Wein kernig-würzige Aromen verleiht. Die ausgewogene Cuvée Les Compagnons 2010 eignet sich als vorzügliche Gefährtin von Fleisch, Grillades, aber auch wundervoll zu einem kräftigen Gemüseeintopf.
Als weißen Kumpanen der Compagnons empfehlen wir zu Fisch, Fenchel und grünem Spargel den Blanc de Brau, gekeltert aus der traubigen Chardonnay und der eher kräuterigen Roussanne. Bei der Verkostung weckt er unsere Phantasie und die Frische und mineralische Säure lässt uns von Fisch in Salzkruste, Geflügel und Salat vom grünen Spargel mit gebratenen Scampis träumen.
Es lebe der Wein!
Abfüllen. Aber richtig
Unsere WeinWerke Bremen: Bio in Flaschen.

Wir haben es geschafft, als junger Betrieb eine alte Bremer Tradition weiter zu führen und mit neuem Esprit zu beleben. Schon seit dem Mittelalter ist Bremen berühmt für gute Weine. Es gibt wohl keine andere Region der Welt, in der zwar kein Wein angebaut wird, aber dennoch so kultiviert mit Wein umgegangen und gehandelt wird. Dass unsere WeinWerke Bremen nur Bio in Flaschen lassen, versteht sich dabei. Unmittelbar an die Zentrale von VivoLoVin angegliedert, werden hier Flaschen gewaschen, Weine gelagert, Weine abgefüllt und etikettiert. Hier wird dem gesamten Produktionsprozess die Qualität gegeben, für die unsere Weine bekannt sind. Hier schlägt das logistische Herz von VivoLoVin. Durch die WeinWerke Bremen ist VivoLoVin besonders flexibel und kann sehr schnell auf Anforderungen reagieren. Durch die Zusammenführung von Handels- und Abfüllkompetenz profitieren unsere Kunden von einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis.
NEWS
Spargel & Wein
Spargel - kaum ein anderes Gemüse lässt seine Liebhaber derart schwärmerisch schlemmen. „Das königliche Gemüse“ oder „weißes Gold“ sind gängige Kosenamen für dieses besondere Gemüse in Deutschland, dessen Saison kurz und exzessiv ist. Den Spargel zu verspeisen - sei es mit allerlei Beilagen und Soßen oder einfach nur pur - ist reiner Genuss. Die Zubereitung kann archaisch einfach oder virtuos kompliziert sein.
Schon die alten Griechen und Römer wussten den Spargel zu schätzen. Zu Beginn seines Siegeszugs ging es eher um den medizinischen Einsatz. Die Römer waren die ersten, die Spargel als Speise kultivierten. Bei wohlhabenden Römern gehörte er zum Festmahl. Durch sie wird der Spargel wohl nach Deutschland gekommen sein. Mehrere Jahrhunderte war es nur Adligen und Geistlichen möglich, in den Genuss dieses Gemüses zu kommen. Erst Ende des 19. Jahrhunderts trat der Spargel seinen Siegeszug an. Auslöser dafür war, dass man Spargel nun in Dosen und Gläsern konservieren konnte. Zeitgleich spezialisierten sich immer mehr Bauern sich auf dieses edle, arbeitsintensive Gemüse und wechselten in Deutschland vom Grünspargel zum „Bleichspargel“. 2005 wurden ca. 18.000 Hektar Land für den Spargelanbau in Deutschland genutzt, zunehmend auch wieder der etwas fruchtig-würzige grüne Spargel. Dieser wächst übrigens in manchen Gegenden gerne auch wild und kaum erkennbar als Busch mit seinen strammen, dünnen Blütentrieben in mediterranen Gefilden. Eine ganz besondere Delikatesse ist dieser wilde Spargel in Südfrankreich, der am Rande der Rebzeilen zu finden ist. Das zeigte uns seinerzeit Jeanneau Vialade auf Pech Latt.
Nach diesem kurzen geschichtlichen Exkurs möchten ich mich nun dem genüsslichen Teil widmen. Der weiße Spargel ist zart und mild, mitunter von einer leichten Bitternote geprägt. Einen bestimmten Wein für dieses zarte Gemüse zu finden, ist daher nicht einfach, wenn man noch die Vielfalt seiner Zubereitungsmöglichkeiten bedenkt. Grundsätzlich empfehlen sich trockene bis halbtrockene und in Säure und Alkohol eher dezente Weißweine zum 'Bleichspargel'. Der grüne Spargel ist da etwas geduldiger und verträgt saftige und schmelzige Weiße, aber auch ein fruchtiger und saftiger Rosé steht ihm gut!
Unsere Partnerschaftsempfehlungen in diesem Jahr sind:
leichte Saucen:
Julius vom Weingut Rieger - Blütenduftig, aromatisch und leicht. Gut zugängliches Cuvée mit einem Hauch Restsüsse.
Weißer Burgunder vom Weingut Forster - Duftig, süffig mit dem für die Nahe typischen Hauch von grünen Kräutern. Enorm verspielt, dabei sehr saftig und zugänglich.
Solluna Catarratto - Schöner Duft nach Heu, ein wenig nussig und frisch, fein und verspielt. Niedrige Säure, dennoch mineralisch.
kräftige Saucen:
Falcata blanco (Gewürztraminer / Moscatell) von Pago Casa Gran - Rosen, Honig und viel Parfum. Aber alles dezent genug, um nicht aufdringlich zu sein. Durch eine sehr frühe Lese des Traminers genügend Säure und viel Spiel.
Parvus Blanc Chardonnay von Alta Alella - Feinherber, saftiger Chardonnay mit kühler Frische und einem Hauch von Exotik. Feine Säure macht den Wein, im Gegensatz zu vielen Vertretern dieser Rebsorte, schlank und belebend.
Grüner Spargel:
Château Couronneau blanc von Château Couronneau – frisch, fruchtig und mineralisch mit Schmelz. Die exotische Früchte wie Mango und Pfirsich machen Lust auf den nächsten Schluck.
Pinot Noir – Merlot von Albet y Noya - Pinot Noir bringt Rückgrat, Struktur und ein dezentes Säuregerüst in die blumig, fruchtigen Elemente, die der Merlot mitbringt. Ein außergewöhnlicher Rosé!
Chiaretto di Garda Sant' Emiliano von Pratello - Beschwingt, lebendig und cremig frisch, rote Beerenfrüchte mit leichtem Schmelz.
Winzerportrait
Das neue Projekt von Roberto Di Filippo: 
Crama Delta Dunarii /Rumänien
Nachdem sein Weingut in Umbrien erfolgreicher kaum werden konnte, suchte Roberto nach einer neuen Herausforderung und fand sie in einem Weingut in Rumänien. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt; Roberto Pieroni lebt in Rumänien und kümmert sich vor Ort um Alles und ist das ständige Bindeglied zwischen Italien und Rumänien, Andrea Pesaresi ist der Weinmacher und Roberto und Emma di Filippo kümmern sich um die Organisation, das ökologische Management und die Vermarktung der köstlichen Weine. Aktuell werden circa 20 ha bewirtschaftet. Diese sind mit durchschnittlich 40 - 50 Jahre alten Reben noch aus der Planwirtschaft der Ceaucescu-Zeit bestockt sind. Für die nächsten Jahre ist geplant weitere 8 ha zu bepflanzen. Dem Team um Roberto di Filippo ist es wichtig, keine internationalen Weine zu machen, weshalb sie vor allem eher unbekannte und autochthone Rebsorten wie Fetaesca, Riesling Aligoté, Blauer und Barbeasca und nur wenig internationale Sorten wie Merlot und Cabernet Sauvignon kultivieren. Das Anliegen, die biologische Landwirtschaft zu verbreiten, den Umweltgedanken bekannt zu machen und dabei sozial und ethisch zu agieren, steht im Vordergrund. Sie wollen einen typisch rumänischen Weinstil schaffen. Im Weingut wird weitestgehend auf Maschinenarbeit verzichtet. Dafür werden neben Handarbeit auch wieder Pferde eingespannt. Die Arbeit mit Pferden ist aber nicht nur romantische Nostalgie, sondern effizient und kostengünstig. Das Pferd wird vor einen modernen Alupflug gespannt (geplant ist diese in Rumänien zu produzieren und international zu vermarkten), mit dem in ähnlicher Geschwindigkeit wie mit Maschinen gearbeitet werden kann, aber ohne die Problematik der Bodenverdichtung. Viele Weinberge lagen Jahre lang brach und wurden nicht mit Pestiziden und chemischem Dünger belastet. Biologischer Weinbau bietet sich für Rumänien auch aus Kostengründen an, da diese gleich sind wie bei konventionellem Weinbau. Natürlich ist Roberto der menschliche Aspekt extrem wichtig. In der Region, wo Armut, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus ein große Problem darstellen, ist es eine große Herausforderung und ein intensiver Prozess, ein eigenständiges Weingutsteam zu bilden. Aber Roberto liebt Menschen und Herausforderungen.


